Guatemala

Der Grenzübertritt von Mexiko nach Guatemala war zwar schnell und reibungslos, aber auch ziemlich chaotisch. Am Dienstag war im Grenzort La Mesilla zufällig Markt, und zwar direkt auf der Straße beim Grenzübergang. Mitten im Marktgetümmel wurden wir von Grenzbeamten aufgehalten, um das Auto zu desinfizieren, was auch noch ca. 35 Quetzales ausmachte. Nachdem wir den Stempel im Reisepass bekommen hatten, bahnten wir uns den Weg durch die Stadt, nur raus von hier. In Guatemala ist eine Autoversicherung nicht vorgeschrieben. Unser Versuch, eine abzuschließen, war wenig erfolgreich und so fuhren wir ohne, wie die meisten Guatemalteken. Unsere erste Station war der wunderschöne Lago de Atitlán. Die Straße zum Campingplatz war steil, schmal und wurde sicher schon jahrelang nicht mehr ausgebessert. Dafür lag der Campingplatz umso schöner am steilen Hang des Sees mit Ausblick auf den noch aktiven Volcán de Fuego. Der See liegt auf 1500 m Meereshöhe, umgeben von Bergen und Vulkanen und hat ganzjährig ein mildes Klima. Ihn umgeben viele kleine Dörfer, die teilweise nur mit dem Boot untereinander verbunden sind. Hier hat sich eine große Hippiegemeinde aus der ganzen Welt niedergelassen. Wir besuchten die zwei interessantesten Dörfer, San Pedro La Laguna und Panajachel. Ansonsten haben wir viel entspannt. Nach vier Tagen fuhren wir weiter zur schönsten Stadt Guatemalas, Antigua Guatemala. Die ehemalige Hauptstadt bietet eine wunderschöne Altstadt mit viel kolonialem Flair.