Sinaloa

Nach der Überfahrt mit der Fähre sind wir jetzt im Bundesstaat Sinaloa. Überfahrt war langweilig und im voll klimatisierten Aufenthaltsraum zogen wir uns, in spanischer Sprache, einen Film nach dem anderen rein. Von El Fuerte aus machten wir eine Zugfahrt mit dem Chepe zur Barranca del Cobre, der berühmten Kupferschlucht. Die Schlucht ist drei mal so groß wie der Grand Canyon. Wir übernachteten zwei Nächte in Creel, einem Touristen Städtchen nahe der Schlucht. Creel gehört zu den Pueblos Magicos, ist aber nicht unbedingt sehenswert. Am Samstag machten wir eine vom Hotel angebotene geführte Tour, die uns zu verschiedenen Felsformationen, zu einem wunderschönen See sowie zu einem Wasserfall führte. Am Samstag gab es eine massive Militär Kontrolle in der Stadt. Auch im Zug patrouillierten immer Sicherheitskräfte mit Maschinengewehren. 
Unsere nächste Station war Mazatlan. Eine für ihr ganzjährig mildes Klima und schönen Strände bekannte Stadt am Pazifik. Wunderschön ist die im kolonialen Stil erhaltene historische Altstadt. Wir bekamen hier in einem Campingplatz einen provisorischen Stellplatz. Ansonsten war der ganze Platz von kanadischen und amerikanischen Dauercampern (die sogenannten Snowbirds) besetzt. Sie mieten hier für das ganze Jahr eine riesige Palappa und kommen im Winter für sechs Monate her. 
Hier überqueren wir den Wendekreis des Krebses (Tropic of cancer) und befinden uns somit in den Tropen.