Olympic Halbinsel

Um uns einen riesigen Umweg zum Olympic Nationalpark zu ersparen, fuhren wir mit der Fähre - nach 2-stündiger Wartezeit - von Edmonds zur Halbinsel. Der Olympic Nationalpark liegt abseits der üblichen Touristenrouten. Nichtsdestotrotz war er einen Besuch wert. Von Port Angeles aus umrundeten wir die Halbinsel. Besichtigt haben wir die Hurrican Ridge, den Hoh Rainforest und den Lake Quinault. Dort wanderten wir einige Trails. Besonders gut gefallen hat uns die wilde, schroffe Pazifikküste. Am Rialtobeach zog dichter Nebel ins Landesinnere und erzeugte eine mystische und gespenstische Stimmung. Josef meint, diese Stimmung kommt der im Horrorfilm "The Fog" gleich.

Südlich der Halbinsel überquerten wir, über eine 1 Kilometer lange Brücke, den riesigen Columbia River. Astoria auf der anderen Seite des Flusses gehört schon zum Staat Oregon. Die berühmte Astoria Säule wurde hier zum andenken an die erfolgreiche Clark und Lewis Expedition der Westerweiterung der USA aufgestellt.

Nächste Station war der Mount St. Helens und der Mount Rainier. Der Vulkan Mount St. Helens ist im Mai 1980 ausgebrochen. Der weitere Weg führte uns nach Osten, wo es sehr heiß wurde. Die Landschaft änderte sich grundlegend. Wir kamen durch fast wüsten-artige Gebiete, wo aber durch intensive Bewässerung viel Obst- und Weinbau betrieben wird.

Das Dörfchen Leavenworth ist bekannt als Bavarian Village. Fast das gesamte Dorf wurde einer bayrischen Stadt nachempfunden. Das Original "German Frankfurter" hatte aber überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem uns bekannten Frankfurter Würstel.

Als nächstes Ziel erwartet uns der Yellostone Nationalpark.